Einen Entsafter kaufen und richtig einsetzen

Köstliche Säfte sind bei Menschen in jedem Alter gern gesehen und sie ermöglichen eine ausgezeichnete Chance, um den empfohlenen täglichen Konsum von Obst besser erreichen zu können. Um zu garantieren, dass die zuhause hergestellten Säfte die gewünschte Qualität aufweisen, sollte man stets naturbelassene Zutaten benützen. Auch beim Preis ist es vorteilhafter, Saft selbst zu machen, da du regelmäßig von Angeboten saisonaler Früchte Gebrauch machen und auch die eigene Ernte vom Obstbaum verarbeiten kannst. Mit einem Entsafter kannst du dir dabei die Herstellung leichter machen. Welcher Entsafter zu diesem Zweck empfohlen wird und wie du das beste Ergebnis erreichst lernst du hier kennen.

Einkauf des Entsafters

Es gibt diverse Gesichtspunkte, auf die man achten muss, möchte man sich einen Entsafter anschaffen. Achte bei der Wahl des Entsafters auf die Saftausbeute. Um festzustellen, wie gut diese ist, kannst du dir ansehen, wie trocken der entstehende Trester ist. Zudem musst du darauf achten ein Gerät zu kaufen, dass man sehr leicht säubern kann. Einen zusätzlichen Blick sollte man auch auf die Einfüllöffnung werfen. Entsafter mit einem recht kleinen Einfüllstutzen machen es erforderlich, die Früchte, die entsaftet werden sollen, zuvor in kleine Stücke zu schneiden, was einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet. Achte also stets auf einen breiten Einfüllstutzen. Nicht zuletzt ist es dann noch von Bedeutung, wie groß der Tresterbehälter ist, denn diesen möchtest du logischerweise nicht ständig entleeren müssen, während du große Mengen an Obst und Gemüse verarbeitest.

Solltest du einen Entsafter oder einen Mixer benutzen?

Die Entscheidung, ob ein Mixer oder ein Entsafter besser ist, kann knifflig sein. Es hängt sehr von der individuellen Präferenz ab, für was für ein Gerät man sich beim Kauf entschließt. Will man beispielsweise grüne Smoothies zuhause zubereiten, so sollte man sich für einen Hochleistungsmixer entschließen. Obst und Gemüse wird hier samt den Fasern zur köstlichen und vitalstoffreichen Getränken zubereitet, die man sogar als Mahlzeitersatz nutzen kann. Durch die hohe Umdrehungszahl gehen aber auch unterschiedliche Enzyme verloren und auch Giftstoffe, die in den Pflanzenfasern gebunden sind, können bestehen bleiben. Ein einfacher Standmixer reicht völlig, will man nur weiche Obstarten zubereiten. Viele empfinden es jedoch als angenehm, dass bei einem Mixer stets Pflanzenfasern im Saft verbleiben, die man beim Trinken spürt. Man muss den Saft aus dem Mixer dann also auch noch abseihen. Auf der anderen Seite kann man mit einem Mixer aber noch zahlreiche sonstige Nahrungsmittel zubereiten, was dieses Haushaltsgerät auch noch anderweitig gut einsetzbar macht. Bei Entsaftern kommen verschiedene Möglichkeiten zur Saftherstellung zur Verwendung. Der Saft entsteht entweder durch drücken, starken zerkleinern oder erhitzen von Obst und Gemüse. Das Ziel ist hierbei stets, das enthaltene Zellwasser und die faserigen Komponenten voneinander zu trennen. Die festen Bestandteile, die Trester genannt werden, fallen in ein Behältnis, während der Saft aufgefangen wird. Mit einem Entsafter erhält man stets einen äußerst reinen und erfrischenden Saft. Ein Nachteil der Entsafter besteht darin, dass der Aufwand zur Reinigung des Gerätes meistens größer ist als beim Mixer. Für die Saftzubereitung mit dem Entsafter braucht man auch insgesamt mehr Zeit. In einem Haushalt, in dem oft Getränke und Speisen selbst zubereitet werden, lohnt es sich mitunter, sowohl einen Mixer als auch einen Entsafter zu haben.

Erforderlich: Die Reinigung des Entsafters

Auch wenn sich die Reinigung des Entsafters prinzipiell nicht vermeiden lässt, kann man es sich leichter machen, indem man den Entsafter sofort nach der Anwendung gründlich reinigt. Ein einfaches Abwaschen mit klarem Wasser ist normalerweise ausreichend. Mit einer Bürste reinigt man außerdem schwer erreichbare Ecken. Wichtig ist, dass jegliche Tresterreste vollständig entfernt werden. Ansonsten kann es schnell zu Schimmelbildung kommen. Schau dir deinen Entsafter nach der Säuberung also noch einmal an um sicherzugehen. Zur Gewissheit dient vor der nächsten Nutzung ein einfacher Geruchstest.

Die verschiedenen Entsafter

Es gibt etliche unterschiedliche Herangehensweisen um Saft herzustellen, doch für größere Volumen kommt immer noch besonders das Dampfentsaften zum Einsatz. Hier werden die Früchte heißem Dampf ausgesetzt, womit die Zellstrukturen aufbrechen. So stellt man einen sehr lange aufbewahrbaren Saft her. Die Hitze zerstört allerdings auch einige Nährstoffe. Noch eine Methode für die Saftherstellung bietet der Zentrifugalentsafter. Mit schnellen Rotationen wird der Saft aus den Früchten herausgedückt. Während diese Saftherstellung äußerst wirtschaftlich ist, hat sie aber auch die Kehrseite, dass durch den gesteigerten Kontakt mit Sauerstoff ein Oxidationsprozess entsteht, mit dem Enzyme zerstört werden können. Der Slow Juicer ermöglicht die schonendste Technik zur Saftzubereitung. Ohne das Aufkommen von Wärme wird das Obst langsam durch ein Sieb gepresst. Es ergibt sich zudem keiner gesteigerter Sauerstoff-Kontakt. Der mit dem Slow Juicer angefertigte Saft enthält also besonders viele Mikronährstoffe. Daher werden die Slow Juicer von Ernährungsexperten auch als die besten Entsafter genannt.